Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

 

 

Die fleißigsten Helfer des Billardclubs Optik Gundolf Lechaschau flogen für drei Tage nach London und besuchten dabei den Eröffnungstags des heurigen Mosconi Cups. Einer der europäischen Spieler war dabei der Österreicher Albin Ouschan.

 

 

 

Aufgrund des 25-jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 2018 fasste der Vorstand des Clubs bereits im Sommer 2017 folgenden Entschluss: Es wurde ein Wertungssystem ausgedacht, bei dem alle Clubaktivitäten der Mitglieder einfließen. Dazu zählen unter anderem: Teilnahme bei Turnieren und Liga, Teilnahme beim vereinsinternen Ranglistenturnier, Hilfsdienste bei Clubveranstaltungen, Teilnahme bei Dorfcups anderer Vereine. Die Bestplatzierten Mitglieder flogen daraufhin zusammen für drei Tage nach London um den Eröffnungstag des diesjährigen Mosconi Cups anzusehen.

 

Der Mosconi Cup ist ein Poolbillard Vergleichskampf zwischen Europa und den USA. Dort spielte heuer bereits zum dritten Mal der Österreicher Albin Ouschan mit. Somit flogen insgesamt 13 Vereinsmitglieder nach London. Nachdem auch der Letzte am Flughafen in Memmingen mit seinem Pass einchecken konnte, startete der eineinhalbstündige Flug in die europäische Metropole London. Das typisch britische Wetter suchte die Lechaschauer zumindest am ersten Tag heim: Daher verschob man das Sightseeing auf den nächsten Tag und fuhr nach einem Welcomedrink mit der U-Bahn vom klassisch britischen Hotel in die Stadt um dort zu essen. Nach der typisch britischen Mahlzeit (mexikanisch) schlenderte man durch die Innenstadt und begab sich ins Nobelkaufhaus Harrods. Am Abend traf man sich erneut zum gemeinsamen Dinieren in der Bountyful Cow. Nach der Schlemmerreise durch England suchte man um 11 pm (fast) verzweifelt nach einem Pub, um einen letzten Schlummertrunk zu sich zu nehmen.

 

Der folgende Tag bestand aus individuellen Sightseeing Touren: Eine Gruppe traf sich früh am Camden Markt, um weiter zum magischen Gleis 9 ¾ am Bahnhof Kingscross zu wandern. Andere Gruppen nutzten den Tag um sich in Zentrallondon umzusehen und schafften es sogar bis zur Tower Bridge. Am Nachmittag traf man sich zum gemeinsamen Riesenradfahren am London Eye. Am Abend trat man dann den Weg zum Alexandra Palace an, in dem der Mosconi Cup veranstaltet wird. Die Stimmung am Eröffnungstag war unglaublich, die Europäer konnten sogar 2:0 in Führung gehen. Doch dann startete die Stunde der US-Amerikaner: Sie spielten stark auf und konnten die restlichen Partien gewinnen und somit den ersten Tag mit 3:2 für sich entscheiden, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.

 

Tags darauf flog man früh wieder zurück, da es am Nachmittag gleich wieder ernst wurde: Am Nikolotag organisierte der Verein wieder einen Nikolostand und verkaufte tolle Ziachkiachl, Glühwein und Punsch.

 

Fotoalbum