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Beim kürzlich ausgetragenen Tiroler Mannschaftscup konnte sich eine Mannschaft des Billardclub Optik Gundolf Lechaschau in der Gruppenphase durchsetzen und ins Viertelfinale aufsteigen. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften aus Tirol teil.

 

 

Die 16 teilnehmenden Mannschaften spielten zunächst in vier Gruppen im Round-Robin Modus gegeneinander. Dabei wird jedes Match auf fünf gewonnene Partien gespielt, wobei jeder Spieler zwei 8-Ball Partien spielt. Im Fall eines Unentschiedens nach acht Partien kommt es zur entscheidenen Partie der jeweils aufgestellten Joker. Der Billardclub Optik Gundolf Lechaschau stellte eine Mannschaft mit den Spielern Meiko und Gerhard Strele, Seychelyne Knapp und Christoph Pernul. Den Lechaschauern wurde eine schwere Gruppe zugelost, in der Titelfavorit PBC Imst, die starke Mannschaft vom PBT Altstadt sowie eine nicht zu unterschätzende Kramsacher Mannschaft spielten. In der ersten Partie mussten die Lechaschauer gleich gegen den PBC Imst mit den mehrfachen Grand Prix Siegern Rene Sommeregger und Raimund Gneist sowie Michael Riha, Günther Hann und Mario Schatz antreten. Nach knappen Partien stand es schlussendlich 4:4 und es musste eine Entscheidungspartie gespielt werden, in der die Lechaschauer das gegen diese Mannschaft nötige Glück vermissten und schlussendlich 4:5 verloren. Die Imster konnten am Ende den Tiroler Mannschaftscup gewinnen und mussten keine Partie mehr über 4:4 gehen.

 

 

Nach der bitteren Niederlage kam es auch schon zur aufstiegsentscheidenden Partie gegen PBT Altstadt. Das Team um Ümit Düldül, Andreas Bachlechner, Emanuel Oswald, Stefan Rossi und Andreas Michlmayer konnte seine erste Partie gegen Kramsach 5:2 gewinnen. Nach der ersten Halbzeit wurden die Spiele geteilt, es stand 2:2. Schlussendlich hatten die Lechaschauer das etwas glücklichere Ende und siegten verdient mit 5:3. In der letzten Gruppenpartie ließ man den Kramsachern keine Chance und sicherte sich mit einem überlegenen 5:1 Sieg den Aufstieg ins Viertelfinale, auch weil der PBT Altstadt gegen den PBC Imst beim 0:5 keine Chance hatte.

 

 

Im Viertelfinale spielte man gegen die starke Mannschaft von Pool X-Press Innsbruck mit den Spielern Kenneth Ohr, Elmar Constantini, Manuel Kapeller und Christian Marko. Pernul konnte seine Partie ausschießen, während die anderen verloren gingen. So ging man mit einem 1:3 in die zweite Halbzeit. Dort schaffte es Pernul mit einer verschossenen 8er nicht den Druck zu erhöhen und man lag 1:4 zurück. Nachdem Meiko Strele seine Partie ausschießen konnte und Gerhard Strele auf 3:4 verkürzen konnte, hatte Knapp leider keine Chance mehr auf 4:4 zu stellen und man verlor denkbar knapp mit 3:5.